{"id":51188,"date":"2016-11-28T06:13:04","date_gmt":"2016-11-28T06:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/146.66.97.162\/~britalli\/danteanzolini.com\/?p=51188"},"modified":"2016-11-28T06:13:04","modified_gmt":"2016-11-28T06:13:04","slug":"umjubelte-tosca-premiere-im-linzer-musiktheater-wiener-zeitung-september-13-2014-sensationeller-saisonbeginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laneurona.ec\/clientes\/DanteAnzolini\/umjubelte-tosca-premiere-im-linzer-musiktheater-wiener-zeitung-september-13-2014-sensationeller-saisonbeginn\/","title":{"rendered":"\u201cUmjubelte \u201cTosca\u201d-Premiere im Linzer Musiktheater\u201d Wiener Zeitung, September 13, 2014: \u201cSensationeller Saisonbeginn\u2026\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Sensationeller Saisonbeginn am Linzer Landestheater: Die Premiere der Oper \u201cTosca\u201d von Giacomo Puccini am Freitagabend im Musiktheater am Volksgarten wurde vom Publikum mit einhelliger Begeisterung aufgenommen. Den Solisten und dem Inszenierungsteam brandete zuletzt ein Jubel entgegen wie man ihn in der Linzer Opernwelt schon lange nicht mehr registriert hat.<\/p>\n<p>Intendant Rainer Mennicken, der selbst Regie f\u00fchrte, konnte in den dankbaren Partien des Opernklassikers mehrere neue Ensemblemitglieder pr\u00e4sentieren, die auch gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern alle Ehre machen w\u00fcrden. So etwa Tuomas Pursio in der Partie des W\u00fcstlings und L\u00fcstlings Scarpia.<\/p>\n<p>Der Finne verf\u00fcgt \u00fcber einen m\u00e4chtigen Bariton, den er rollengerecht einsetzt. Er erwies sich auch im Spiel als restlos \u00fcberzeugend. Die dramatische Auseinandersetzung zwischen dem r\u00f6mischen Polizeichef und Floria Tosca im zweiten Akt wurde zum H\u00f6hepunkt der Auff\u00fchrung. Das lag auch am Ensemblemitglied Sonja Gornik in der Partie der ber\u00fchmten S\u00e4ngerin, die nicht nur eine blendende Erscheinung und packende Darstellung auf die B\u00fchne brachte, sondern vor allem auch stimmlich begeisterte.<\/p>\n<p>Als Mario Cavaradossi eroberte \u2013 ebenfalls neu im Linzer Opernensemble \u2013 Marcelo Puente mit kr\u00e4ftigem und schonungslos eingesetztem Tenor die Herzen der Opernfans. Der Argentinier \u00fcberzeugte zudem durch Spielfreude, die bekanntlich nicht jedem Tenor gegeben ist. Man darf sich auf den S\u00e4nger auch als Don Jose in der Linzer \u201cCarmen\u201d freuen. Schlie\u00dflich stellte sich nachhaltig in der Partie des politisch verfolgten Cesare Angelotti der Deutsche Ulf Bunde neu in Linz vor.<\/p>\n<p>Mit seiner Inszenierung der \u201cTosca\u201d beschert Hausherr Rainer Mennicken den Linzer Opernliebhabern eine solide und glaubw\u00fcrdige Deutung der tragischen Dreiecksgeschichte zwischen Tosca, Cavaradossi und Scarpia. Er vergegenw\u00e4rtigt nichts und ist dennoch nicht historisch-verstaubt. Die Handlung ber\u00fchrt ohnehin zeitlos fesselnd. Auch optisch ist diese Tosca-Inszenierung ein Lichtblick.<\/p>\n<p>Stefan Brandtmayr (B\u00fchne) und Cornelia Kraska (Kost\u00fcme) haben schon mehrfach mit Rainer Mennicken in Linz zusammen gearbeitet. Sie wurden ebenso in den Jubel des Premierenpublikums einbezogen wie schlie\u00dflich auch Dante Anzolini und das famose Bruckner Orchester Linz. Dem Dirigenten war die Begeisterung f\u00fcr Puccinis Musik anzusehen. Liebe und Leid in der Musik war bei ihm in besten H\u00e4nden und das wortw\u00f6rtlich gemeint. Kein Wunder also, dass auch das Bruckner Orchester sich von seiner besten Seite gezeigt hat. Schlussendlich ein Jubelorkan f\u00fcr die Auff\u00fchrung und ihre Mitwirkenden, endloser Beifall und stehende Ovationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sensationeller Saisonbeginn am Linzer Landestheater: Die Premiere der Oper \u201cTosca\u201d von Giacomo Puccini am Freitagabend im Musiktheater am Volksgarten wurde vom Publikum mit einhelliger Begeisterung aufgenommen. 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